Eine zusätzliche Aufgabe landet bei dir, obwohl der Tag bereits verplant ist. Die erste hilfreiche Reaktion kann eine Rückfrage sein: Was genau ist zu tun, bis wann, und welche bestehende Aufgabe müsste dafür warten?
Prüfen, bevor du zusagst
Ein kurzes „Ich schaue auf meine bestehenden Zusagen“ verschafft dir Zeit. Du musst nicht sofort eine Lösung für alle finden. Für eine verlässliche Zusage brauchst du einen Überblick über Umfang und Priorität.
Eine Grenze mit einer Möglichkeit verbinden
„Das schaffe ich bis dahin nicht mehr sauber. Machbar ist …“
Originalformulierung aus Kapitel 2 des überarbeiteten Manuskripts.
Ein mögliches Beispiel: „Bis Freitag kann ich die Auswertung liefern. Für die Präsentation brauche ich bis Dienstag.“ So wird sichtbar, worüber entschieden werden muss. Wenn beides gleichzeitig verlangt wird, kannst du nach der Priorität fragen.
Sachlich erklären, ohne dich endlos zu rechtfertigen
„Heute bin ich mit dem Abschlussbericht ausgelastet“ gibt deinem Gegenüber eine Information für die Planung. Weitere private Details sind dafür oft nicht nötig. Eine sachliche Rückfrage darfst du beantworten; du musst jedoch nicht bei jedem Einwand einen neuen Grund nachlegen.
Wie viel Spielraum du tatsächlich hast, hängt von deiner Aufgabe, Zuständigkeit und den Absprachen im Team ab. Der Satz ersetzt diese Abstimmung nicht, sondern kann sie eröffnen.
Redaktioneller Praxisimpuls von StärkeWerk auf Grundlage des überarbeiteten Manuskripts „Der Respekt-Code“. Beispielsätze bitte an deine Situation anpassen.
Das Buch hinter den Impulsen